Vorschläge zur Verbesserung einer Gemeinwohl Bilanz

Wie schaut es aus im August 2011 um die Produktivitätssteigerungen in Deutschland? Sind Investitionsrenditen von 25%, wie sie Herr Ackermann von der Deutschen Bank gerne fordert, erlaubt?

Natürlich nicht. Jeder, der Zeitung ließt und seine Nachbarn kennt, weiß um die Ungerechtigkeiten in der Verteilung von Vermögen, selbst das bürgerliche Lager hat mittlerweile die Orientierung verloren, da selbst der Mittelstand, das Bildungsbürgertum, die Rentner und viele andere um die Früchte ihrer Arbeit betrogen worden sind.

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43 Billionen Euro produziert die Welt an Gütern in der Realwirtschaft. — 440 Billionen werden außerhalb der Börsen ohne Aufsicht auf den Finanzmärkten gehandelt. Diese suchen Rendite.

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Wer hat sie betrogen und wer profitiert von diesen Machenschaften? Dies soll nicht Thema dieses Aufsatzes sein, sondern vielmehr sollen hier Entwürfe skiziert werden, welche von vornherein gegen groß angelegte Betrügereien Abwehr leisten möchte und wichtig, eine bessere Verteilung unseres zusammen erarbeiteten Volksvermögens ermöglichen will.

1. Mindest- und Höchstlohn.

Festlegung eines Gehaltsbudgets in einem Betrieb, in dem der meist bezahlte Mitarbeiter nicht mehr wie das 20-fache des am geringst verdienenden Mitarbeiters erhält. ( In den USA verdient heute der bestbezahlteste Manager das 300000-fache des gesetzlichen Mindestlohnes - aber wozu braucht der Mensch 3. und 4. Autos, 3. und 4. Immoblien usw.)

2. Verbot von Aktiengesellschaften.

Als es noch nicht so große Firmen gab, waren Aktiengesellschaften förderlich. Heute sind sie kontraproduktiv, da es mittlerweile eine zu große Geldmenge gibt und zu wenig real produzierende Wirtschaftsunternehmen. Aktionäre ziehen zu viel Geld aus ihren Betrieben. Dies würde eigentlich für Entwicklung, Innovation und Lohn gebraucht werden. Aktionäre behindern all diese lebensnotwendigen Prozesse eines Betriebes, um ohne Arbeit ihr Geld mit unzulässigen Gewinnmargen zu vermehren. Um diese Margen möglichst hoch zu halten, werden kontraproduktiv Menschen entlassen, Innovationen nicht bezahlt. Vielmehr werden Fusionen eingegangen, welche weder für die Betriebe noch dessen Arbeiter und Angestellte einen Nutzen bringen. Eher kommt es hier zur Bildung von Riesenkonzernen, welche leider allzu schnell ihre Macht mißbrauchen, ihre Angestellten bzw.die Angestellten ihrer outgesourcten Sub- oder SubSub Firmen unmenschlich behandeln. (Liest man, die agressive, menschenverachtende Vorträge des Ex Managers Richard Fuld, Gorilla genannt, von der Lehman Brothers Bank: man mag es garnicht glauben.) Eigenartig ist das große Konzerne wie z.B. das Pharma Untenehmen La Roche nicht mehr haupsächlich an Medikamenten forschen, sondern ein Großteil ihres Geldes wie die Banken zum zocken auf der Tribüne der Investments einsetzen.

Aber wieder weg von Zustandsbeschreibungen hin zu konstruktiven Vorschlägen.

3. Kooperation statt Wettbewerb - Patentgesetzänderung.

Hätte Tim Berners-Lee, der Erfinder des World Wide Web damals ein Patent auf seine Erfindung angemeldet, was wäre das internet heute? Wahrscheinlich eine Insel für gut zahlende Menschen. Wettbewerb gibt es von Natur aus, er darf aber über Gesetzte, welche zur Vorteilsnahme erschaffen werden, nicht mißbraucht werden. Befriedigung schafft nicht besser zu sein, sondern gut zu sein indem was man macht und vor allen Dingen Freude hierüber zu erleben.

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One Response to “Vorschläge zur Verbesserung einer Gemeinwohl Bilanz”

  1. [...] Gemeinwohl Bilanz: Dieser Strang möchte auf die Zukunft bezogen bezüglich Wirtschaft, Bank und Zinsen reale [...]

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