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Zinsen werden u.a. einem eine Leistung erbringendem Schaffenden abverlangt, wenn er zur Realisierung eines Projektes Kapital benötigt. Die Kapitalgeber sind auf dieses Potential, diese kreativen Menschen angewiesen. Sie möchten teilhaben am Mehrwert des Schaffenden. Jetzt ist es eine große Aufgabe monitäre und kreative Kraft zusammenzuführen. [Klaus Kampe]
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Mein Artikel “Schulden und Zinsen” oder “Paßt das heutige Geschäftsmodell der Banken noch in unsere heutige Zeit?” vom 06.09.2011 hatte folgende Taggs: “Banken, Finanzkrise, Gemeinwohl, Zins, Zukunft”. Geendet hat der Artikel mit den “Historischen Zinsverboten”. Hierüber kann man einen Schlüssel zu so machen Codes erhalten.
Aber zurück in die Gegenwart. Weihnachten 2011 habe ich besinnlich in Bozen verbracht. Eine Wanderung zur Burg Runkelstein bereicherte mich über eine dort präsentierte Ausstellung: “Krieg, Wucher, Aberglaube”. Es war mein Thema: Krieg: Irrsinn — Wucher: Bereicherung an der Arbeit anderer, Räuberei — Aberglaube: bewußt irrgeleitete Informationen.
Betrachtet man Geschichte aus der Perspektive der Evolution, dann haben sich so manche Organisationsformen einfach überlebt. 200 Jahre nach dem Hoch der Burg Runkelstein (der Adel war mittlerweile von Burgen in Schlösser umgesiedelt), gingen in Italien auch so einige große Banken bankrott. Die Welt hat es überlebt. Und eine globale “Handelswelt”, welche manche Zeitgenossen erst für unsere Zeit neu entdeckt haben wollen, wobei sie die jetzt neu erlernte einhergehende Verantwortung oft gerne links liegen lassen möchten, war auch schon zu jener Zeit das “A” und “O”. Und die Geldströme der Banken begleiteten sie immer. Ihr Zins war ihnen gewiß.
Ja, die Evolution schreitet unbeugsam voran. Auch Banken müssen sich dieser Logik stellen. Matthias Horx hat dies sehr schön beschrieben: “Krisen wie die Finanzkrise von 2008/2009 sind nichts anderes als evolutionäre Auslesepunkte, an denen die Unternehmen mit geringer Adaptivität und hohen Transaktionskosten ausgelesen werden - es sei denn, sie werden durch den Staat künstlich am Leben gehalten.“

