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Kunst und Arbeit

 

Wie beschafft man sich Inhalte um frei arbeiten zu dürfen und Substanz um sich künstlerisch zu bilden? Wie kann der Mensch die Facetten des Angebotes durch das Leben verarbeiten und in Bewegung umsetzen? Es gibt viele Manifeste und einige sind auf dieser Website in der Kategorie “Manifeste” aufgeführt.

Ich denke, daß der jetzige Turbo Kapitalismus schlechte Voraussetzungen für eine positive Entwicklung bietet. Viel “harte und stupide” Arbeit ist zwar durch Maschinen überflüssig geworden, es fehlt aber nach wie vor an einer Struktur um Maschinenarbeit sinnvoll ihren Teil am Allgemeinwohl erbringen zu lassen. Zwar sind dankenswerterweise viele Börsianer heute auf Grund von schnellen Computern und deren Verarbeitung von Algorithmen genauso arbeitslos geworden wie viele Fließbandarbeiter vor ihnen, aber die Frage bleibt bestehen, welche Arbeit soll uns voran bringen und vor allen Dingen wie muß sie entlohnt werden und in welchem Gut oder welcher Währung?

Kunst wird durch die Gesellschaft des öfteren in exorbitanten Geldsummen gehandelt. Eine feine Sache für den Künstler, den Galeristen, den Auktionator. In Berlin gibt es zahlreiche Produktionsgalerien in denen der Schaffende genauso wenig Geld zur Verfügung hat wie die Krankenschwester oder der Postbote. Also bleibt die Frage offen, welcher Tätige darf sich über seine Tätigkeit welche Lebensqualität erhoffen?

 

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Überlebens-Kunst

Zu leben ist eine Kunst, welche nicht ohne ist. Überleben heißt sich seiner Umwelt zu stellen und sich zu behaupten. Zumindest Tiere und mache Menschen haben es schwer in der Kunst des Lebens eine Meisterschaft zu erreichen, da zu oft ihresgleichen sie bekämpfen oder sogar gleich fressen. Das heißt, daß jene eher in Positionen verharren, …

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